Shree - Wiederbelebung der Veden
Altes Wissen neu angewandt
Bis vor Kurzem war das wertvolle Wissen der Veden kaum bekannt. Das hat sich inzwischen geändert. Vor allem im Gesundheitsbereich gewinnt Ayurveda, eine den Veden angeschlossene Lehre, immer mehr an Bedeutung. Auch die vedischen Feuer – allen voran Agnihotra – werden vielen Menschen zusehends vertrauter.
Die Veden sind uralt. Die darin enthaltenen Gesetzmäßigkeiten sollen mit der Erschaffung der Erde gegeben worden sein. Sie sind Grundlage für ein Leben in Gesundheit, Frieden und Wohlergehen. Weise Rishis (Seher) haben dieses Wissen einst erfasst und mündlich überliefert, bis es in Schriftform festgehalten wurde – die Veden entstanden. Sie gelten als der älteste der Menschheit bekannte Wissensschatz und sind ein weltweites Erbe.
Die vedische Wissenschaft beruht u. a. auf der Kenntnis darüber, dass alles Geschaffene letztendlich auf Energie und Schwingung basiert und miteinander verbunden ist. Dadurch ist es möglich, durch die richtige Resonanz auf alles einen positiven Einfluss zu nehmen. Einen großen Stellenwert nehmen hier die Feuerzeremonien (in Sanskrit Homa bzw. Yagna genannt) ein. Feuer diente schon immer als Mittler zwischen dem Menschen und den höheren Kräften, von denen unser Wohlergehen abhängig ist.
Im letzten Jahrhundert lebte in Indien ein Heiliger, der allgemein Shree (sprich: Schri) genannt wurde. Er machte es sich zur Aufgabe, das fast vergessene Wissen der Veden neu aufleben zu lassen. 1944 leistete er den Eid:
„Ich werde die Veden wiederbeleben.“
Nach seinem Eid offenbarten sich ihm 5 Richtlinien, welche die Quintessenz der Veden auf einfache, für jeden durchführbare Weise beinhalten. Später wurden sie als Fünffacher Pfad bezeichnet.
Shree war der Kalki Avatar
Kalki bedeutet Verschmutzung, mit Avatar wird ein göttlicher Bote bezeichnet. Er brachte demnach Hilfen, die vor allem gegen die Verschmutzung wirken. Dabei wurde nicht nur ein Weg zur äußeren, sondern auch zur inneren Reinheit gegeben, denn beides bedingt sich.
Was ist nun der Fünffache Pfad und reicht er tatsächlich aus, um die Zustände auf der Erde wieder ins Lot zu bringen? weiterlesen
Mehr über Shree:
Die Bildbände Akkalkot und Shivapuri widmen sich ausführlich Shrees Leben und Werk.
Der Homa-Hof Heiligenberg
Ein licht- und liebevoller Kraftort
Ein persönlicher Blick auf diesen besonderen Ort:
"Der Homa-Hof Heiligenberg wurde 1988 gegründet, doch erst heute komme ich dazu, ihn zu besuchen. Schon vom Parkplatz aus sehe ich links neben dem Wohnhaus eine steinerne Statue - den Agnihotra-Mann. Vor ihm befindet sich eine Schale, in der eine brennende Lampe auf Licht hinweist. Neugierig geworden, gehe ich am Wohnhaus und zwei alten Scheunen vorbei und gelange auf eine Wiese, von der aus man einen wunderbaren Blick über die hügelige Landschaft hat. Ich lasse mich nieder und fast augenblicklich erfüllt mich ein erhabenes Gefühl, ruhig und voller Frieden. Wann habe ich so etwas zum letzten Mal erlebt? In einer Kathedrale alter Baumeister? Bei den Pyramiden von Giseh?
Die Pyramidenkräfte scheinen hier tatsächlich allgegenwärtig, denn es werden mehrmals am Tag Feuerzeremonien (Homa bzw. Yagna) in einem kupfernen Pyramidenstumpf durchgeführt. Der Name ist Programm: Das griechische 'pyros' heißt Feuer, 'mides' in der Mitte. Welch Genialität: Durch den Verbrennvorgang werden die entstehenden Energien in die Luft und Atmosphäre geleitet und erreichen damit alles Leben. Uraltes Wissen liegt darin verborgen, höchste Zeit, dass es wiederentdeckt wurde.
Alles Geschaffene besteht letztendlich aus Energie - alles ist mit allem verbunden.
Der Blick schweift über die Gemüsefelder. Die Pflanzen scheinen vor Kraft zu strotzen. Die hohe Energie, die überall zu spüren ist, wird in den Pflanzen konserviert.
Das gesunde Wachstum der vielen Gemüse- und Obstsorten ist ohnehin ein kleines Wunder. Der Homa-Hof Heiligenberg liegt auf einer Höhe von etwa 750 Metern, hier herrscht Mittelgebirgsklima! Trotz Höhenlage soll die Gegend seit der Steinzeit besiedelt sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der 'Mons Sanctus', der 'Heilige Berg', im Jahr 1083. Der Homa-Hof liegt etwas außerhalb der Kerngemeinde Heiligenberg in dem kleinen Weiler Oberhaslach.
Als es Abend wird, stellen sich immer mehr Leute mit einer Feuerschale zum sogenannten Agnihotra ein. Manche gehen dazu in den achteckigen Yagna-Pavillon, der harmonisch zwischen dem üppigen Kräutergarten und der Obstwiese steht. Der Homa-Hof gehört einem Verein, die Mitglieder kommen in ihrer Freizeit, wann immer sie können. Oft sind auch Besucher da, jeder ist herzlich willkommen. Pünktlich zu Sonnenuntergang brennen mehrere Feuer und nun wird klar, woher die besondere Energie, die hohe Schwingung, kommt. Wie es wohl ist, wenn, wie bei den Seminaren, oft über 50 Feuer brennen? Oder bei den Sommertreffen bis zu 500? Was für ein erhabenes Erleben muss es sein, wenn so viele Menschen in tiefer, lichtvoller Harmonie vereint sind!
Ja, der 'Mons Sanctus' wird seinem Namen heute wieder gerecht. Weit strahlt ein heiliger Friede über das Land.
Wer diese segensvollen Pyramiden-Feuer wohl 'erfunden' hat? Es scheint lange her zu sein ..." weiterlesen
Zu Agnihotra und dem Homa-Hof Heiligenberg gibt es einen Flyer in verschiedenen Sprachen. Du findest ihn auf dieser Seite ganz unten. Auf Anfrage senden wir ihn dir als Druckausgabe zu, gerne auch zum Verteilen.