Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen – von den Zutaten über die Durchführung bis zur Weitergabe.

Solltest du eine Frage haben, die hier nicht beantwortet wird, wirst du eventuell in unserer Jahreszeitschrift Agnihotra Aktuell fündig – kostenfrei als Download oder gedruckt über den Online-Shop. Schreib uns sonst gerne an info@homa-hof-heiligenberg.de.

Grundlagen

Agnihotra ist eine vedische Feuerzeremonie, die täglich zum Sonnenauf- und -untergang durchgeführt wird. In einer kleinen Kupferpyramide verbrennt man Kuhdung, Ghee und Reis, dazu wird ein kurzes Mantra gesungen.

Ja. Agnihotra kann von jedem Menschen erlernt werden, unabhängig von Herkunft oder Religion. Die Praxis ist einfach und wird bei uns kostenlos weitergegeben.

Die eigentliche Zeremonie dauert nur wenige Minuten. Viele Praktizierende nutzen die Zeit davor und danach für Meditation und stille Einkehr.

Ja, unbedingt. Jedes Agnihotra ist wertvoll. Es wurde festgestellt, dass manche Wirkungen bis zu drei Tage lang anhalten. Wenn nicht anders möglich, kannst du Agnihotra auch mental durchführen.

Zutaten und Material

Für Agnihotra benötigst du: eine Kupferpyramide im richtigen Format, getrocknete Kuhdung-Stücke, biologisches Ghee (geklärte Butter) sowie rohen Vollkornreis.

Alle Zutaten und die passende Kupferpyramide erhältst du in unserem Online-Shop oder direkt im Hofladen am Homa-Hof.

Man kann den Dung aller Kuhrassen verwenden und von der gesamten Kuhfamilie, also auch von Jungtieren und Bullen. Unserer Erfahrung nach riecht der Dung von Bullen allerdings manchmal etwas streng. Die Kühe müssen nicht unbedingt Hörner haben, dies ist lediglich eine sinnvolle Empfehlung.

Die Zutaten für Agnihotra sind genau festgelegt und können durch keine anderen Substanzen ersetzt werden.

Ghee wird in den Veden auf vielfache Weise besungen, als Götterspeise gepriesen (Rigveda 1.3.26.7) und als Mutterschoß und Hauptelement der Feuerzeremonien (Yagnas) bezeichnet (Rigveda 1.2.3.11). Ghee besitzt einen sehr hohen Reinigungswert, was für einige Wirkungen der Yagnas unabdingbar ist. Kuhdung spielt vor allem durch seine desinfizierenden Eigenschaften eine wichtige Rolle.

Beim Agnihotra handelt es sich nicht um eine Erfindung, die verbessert werden kann, sondern um geoffenbartes Wissen. Es ist in sich vollkommen, jede Veränderung ein Verlust. Wissenschaftler unternahmen bereits Versuche, bei denen Agnihotra mit geänderten Zutaten, Zeiten oder Lauten durchgeführt wurde. Es hat sich erwiesen, dass sich die messbaren Ergebnisse dabei stets zum Nachteil veränderten.

Vor allem in Jahren mit häufigem Niederschlag kommt es manchmal vor, dass der bereits trockene Kuhdung Feuchtigkeit anzieht. Du kannst Abhilfe schaffen, indem du ihn zwischendurch in die Sonne oder während der Heizperiode in die Nähe einer Heizquelle legst.

Das Kuhdung-Stück, welches du anzündest, sollte möglichst luftig sein. Du kannst es in flüssiges Ghee tauchen und zum Anzünden eine Bienenwachskerze verwenden. Plane genügend Zeit ein, dann macht es nichts aus, wenn der Anbrennvorgang etwas länger dauert. Die verwendeten Stücke sollten nicht zu groß oder breit sein, auch das verzögert ein gutes Durchbrennen. Lass dir bei Unsicherheiten Agnihotra von jemandem zeigen, der es bereits länger durchführt, oder komm zum Homa-Hof – hier erhältst du langjährig erprobte Tipps.

Durchführung und Zeiten

Ja – der Mensch ist der wichtigste „Bestandteil“ des Agnihotras. Mit dem Rezitieren in der besonderen Sprache des Sanskrits, dessen Laute in Resonanz mit den feinstofflichen Vorgängen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang stehen, kommst auch du in diese Resonanz. Dies kann zum Beispiel das Erleben innerer Harmonie und Lebensfreude begünstigen.

Die im Homa-Hof-Shop erhältliche Mantra-CD mit Text im Booklet ist für das Erlernen eine gute Hilfe. Solange du dir mit dem Rezitieren noch nicht ganz sicher bist, lege einfach einen ausgedruckten Text zum Ablesen bereit. Wer meint, nicht singen zu können, bemüht sich, die Worte zumindest in Betonung und Rhythmus richtig zu singen.

Weltweit findet man Pyramiden, die exakt nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, weshalb es manche auch für die Agnihotra-Pyramide empfehlen. Ob es einen Einfluss auf die Zeremonie hat, wurde bisher noch nicht nachgewiesen.

Nein, das ist nicht nötig. Für Agnihotra sind die feinstofflichen Energien und Schwingungen maßgeblich. Sie werden weder durch landschaftliche Erhebungen noch durch Bauwerke aufgehalten.

Zum korrekten Zeitpunkt für das morgendliche Agnihotra sieht es so aus, als wäre die Sonne schon aufgegangen; abends erscheint es, als wäre sie noch nicht untergegangen. Diese Effekte entstehen vor allem durch die Lichtbrechung, wenn die Sonnenstrahlen in die Erdatmosphäre eindringen. Für Agnihotra ist jedoch nicht die Optik entscheidend, sondern die feinstofflichen Energien und Schwingungen, die von der Atmosphäre nicht behindert werden.

Für die computergenauen Agnihotrazeiten wird die Definition verwendet, bei der Sonnenauf- und Sonnenuntergang dann sind, wenn sich die Mitte der Sonnenscheibe tatsächlich – nicht optisch – genau auf dem Horizont befindet. Deine Zeiten kannst du mit unserem Zeiten-Rechner ermitteln.

Agnihotra-Asche

Nach unseren Erfahrungen behält die Agnihotra-Asche, am besten in Ton- oder Glasbehältern aufbewahrt, auch nach Jahren ihre Wirksamkeit. Zur medizinischen Anwendung nimmst du am besten frische Agnihotra-Asche.

Wir vom Homa-Hof bieten Agnihotra-Asche nicht zum Verkauf an, ebenso wenig wie andere Homa-Therapie-Zentren. Und das aus gutem Grund: Agnihotra ist eine ganzheitliche Methode, sie wirkt unter anderem reinigend, harmonisierend und aktivierend. Die besonderen Bedingungen während Sonnenauf- und Sonnenuntergang und das eigene Singen der Mantras spielen dabei eine große Rolle. Dadurch wird die feinstoffliche Schwingung stark angehoben und das Bewusstsein des Menschen ändert sich ins Positive. Die anfallende Asche enthält zwar viele feinstoffliche Informationen des Agnihotras, letztendlich ist sie jedoch „nur“ ein hilfreiches Nebenprodukt.

Wir wollen jeden ermuntern, mit dem eigenen Ausführen von Agnihotra selbst etwas zum Wohl von Mutter Erde, aber auch zum eigenen Wohl beizutragen – unsere Welt hat es dringend nötig.

Agnihotra wird ohne jegliche Erwartungshaltung praktiziert. Das, was uns die Schöpfung geschenkt hat, geben wir wieder an die Schöpfung zurück – ohne irgendeinen Gedanken an materiellen Gewinn und Reichtum. Ist die Durchführung von Agnihotra mit geschäftlichen Interessen verbunden, ist, wenn auch unterschwellig, dieser Grundsatz nicht mehr erfüllt.

Wenn du die Asche in eigene Produkte einarbeitest, empfehlen wir dir darauf zu achten, dass die Produkte nicht deshalb einen höheren Preis haben, weil sie Agnihotra-Asche enthalten.

Gemeinschaft und Weitergabe

Eine Vernetzung von Agnihotris findet derzeit überwiegend über den Messenger Telegram statt: Gib in die Suchfunktion „Agnihotra“ und dein Bundesland ein (zum Beispiel Agnihotra Bayern oder Agnihotra Berlin), für Österreich und die Schweiz entsprechend Agnihotra Österreich oder Agnihotra Schweiz. Dir werden dann bestehende öffentliche Gruppen angezeigt, in denen du deine Frage stellen kannst.

Auch auf Facebook in der Gruppe Homa Therapie – Agnihotra Erfahrungsberichte – Erfolge kannst du deine Vernetzungsanfrage stellen.

Wir freuen uns sehr, wenn du zur Verbreitung von Agnihotra und Fünffachem Pfad beitragen willst. Voraussetzung ist, dass du selbst bereits über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Agnihotra praktizierst. Wir ersuchen dich dringend, Agnihotra in seiner für die heutige Zeit reinen und unverfälschten Art weiterzugeben, ohne Zusätze und Begleitungen, zum Beispiel musikalischer Art während der Zeremonie. Im Buch oder E-Book „Agnihotra – Ursprung, Praxis und Anwendungen“ findest du umfassende Informationen.

Idealerweise kommst du vorher an den Homa-Hof, wenn du Seminare planst. Wir beantworten gerne deine Fragen, können genau hinhören, ob das Mantra richtig gesungen wird, und dir Broschüren zur Verfügung stellen. Und natürlich freut uns der persönliche Kontakt.

Wir geben seit der Gründung des Homa-Hofs Agnihotra und die anderen Feuertechniken ohne Seminargebühren weiter. Wenn du selbst Seminare und Workshops durchführst, bitten wir dich herzlich, diese ohne Gebühr oder so günstig wie möglich anzubieten. Das Wissen ist universal und sollte für jeden zugänglich sein.

Gerne sind wir dir im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Verbreitung von Agnihotra und Fünffachem Pfad behilflich. Alle Texte, Fotos und Filme unterliegen grundsätzlich dem Copyright. Wenn du sie verwenden willst, wende dich bitte an info@homa-hof-heiligenberg.de.

Jeder Webseiten-Ersteller ist verpflichtet, Angaben zu seinen Quellen zu dokumentieren. Wir können aus rechtlichen Gründen und schon vom Aufwand her keine Überprüfung und Dokumentation anderer Webseiten leisten. Bitte habe Verständnis, dass wir daher auch keine Verantwortung oder Garantie für andere Webseiten übernehmen, diese freigeben oder auf unserer Homepage verlinken können, seien sie auch noch so informativ. Ebenso betreiben oder unterstützen wir kein Affiliate-Marketing.

Deine Frage war nicht dabei?

Schreib uns – wir antworten persönlich. Oder komm zu einem Agnihotra-Abend an den Hof und lass es dir direkt zeigen.

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